Die natürliche Ordnung kennt weder Recht noch Unrecht.

Der Mensch hat diese Begriffe erschaffen und es in vielen Fällen vollbracht, dass Unrecht zu Recht wurde. Zwischen Recht und Gerechtigkeit liegen daher leider oft Welten. Und da ich einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe, bin ich Rechtsanwalt geworden.

In der Zwischenzeit habe ich mich vor allem auf Verwaltungsrecht, d.h. auf Fälle gegen staatliches Unrecht, spezialisiert. Die Grundlage meiner Tätigkeit bildet fundiertes juristisches Können, garniert mit der Bereitschaft, die Kluft zwischen Recht und Gerechtigkeit zu schließen und dabei für meine Mandanten notfalls auch neue Wege zu gehen.

Sie werden schnell merken, dass sich meine Webseite von den Homepages anderer Rechtsanwälte unterscheidet. Neben der beruflichen Darstellung meiner Tätigkeit verfolge ich nämlich auch das Anliegen, meine Ansichten über politische, religiöse und gesellschaftliche Themen zu äußern. Ich bin der Auffassung, dass die Medien ihrer wichtigen Aufgabe in vielen Bereichen nicht mehr nachkommen. Wir befinden uns derzeit nicht „nur” in einer Wirtschaftskrise. Wir befinden uns in einer kulturellen Krise, die nahezu die gesamte Menschheit und insbesondere auch jeden Einzelnen von uns betrifft. Diese Krise ist vor allem eine Krise der Wahrnehmung, denn unsere Gesellschaft zeichnet sich durch ein hohes Maß an Ignoranz sowie politischer und religiöser Unaufgeklärtheit aus. Sie lässt Politik und Medien schalten und walten wie eh und je – und sieht dabei zu, wie die Völker dieser Erde erneut in einen großen Krieg getrieben werden.

Haben wir denn wirklich aus der Vergangenheit immer noch nichts gelernt?

Aber: Die „böse herrschende Klasse” tönt es von vielen Seiten. Doch würden wir uns wirklich besser verhalten, wenn wir an der Macht wären? Diese Frage, um die sich übrigens auch Tolkiens Buch “Herr der Ringe” dreht, sollte sich jeder Einzelne von uns stellen. Denn Macht verführt die Menschen offenbar zu weniger guten Taten, wie man es heute weltweit sehen kann. Jeder von uns sollte sich daher zuerst an seine eigene Nase fassen und damit anfangen, selbst Vorbild zu werden, indem man ein selbstbewusstes und ethisch vertretbares Leben führt und damit andere Menschen ansteckt, womit man automatisch die Welt verändert.

Ein Problem – speziell hier in Deutschland – ist, dass sich nur wenige Menschen trauen, ihren eigentlichen Talenten nachzugehen. Es ist eine Sache, den inneren Ruf bzw. die innere Berufung zu vernehmen. Dieser Berufung dann aber auch zu folgen, ja das fällt vielen Menschen eben doch noch schwer. Dabei ist in der heutigen Welt jeder von uns aufgerufen, sein Bestes zu geben, um an dem Ziel einer friedlicheren und gerechteren Welt zu arbeiten. Denn allzu lang haben wir diese Welt Menschen überlassen, die nicht ethisch fühlen, denken und handeln; dementsprechend sieht unsere Welt heute aus.

Also, Kopf in den Sand stecken, gilt nicht. Es kommt auch auf Sie an!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf meiner Webseite.

Ihr Dominik Storr

P.S. Und da Jura für einige bestimmt sehr trocken ist, finden sich hier ein paar schöne Impressionen aus der wasserumspülten Bretagne: