Die Kosten einer anwaltlichen Tätigkeit richten sich grundsätzlich nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG).

Da die Gegenstandswerte im Bereich des Verwaltungsrechts in der Regel jedcch eher (relativ) gering sind und gerade in diesem Bereich oft sehr aufwändige Arbeiten anfallen, wirke ich in der Regel auf eine Vergütungsvereinbarung hin, mit der nach Stunden abgerechnet wird. In manchen Fällen ist auch die Vereinbarung einer Pauschalvergütung ratsam. Diese hat für Sie den Vorteil, dass sich die Kosten meiner Tätigkeit bereits im Vorfeld konkret beziffern lassen. Allerdings darf meine Leistung im gerichtlichen Verfahren nicht günstiger sein, als dies das Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte vorschreibt.

Gerade bei Großvorhaben, wie z.B. Windindustrieanlagen etc., sind regelmäßig eine Vielzahl von Nachbarn betroffen. In der Praxis kann es daher durchaus ratsam sein, die Kosten der Rechtsverfolgung mit anderen Betroffenen zu teilen. Eine Bürgerinitiative in Form eines Vereins kann hier ebenso das geeignete Mittel sein.

Im Bereich der Strafverteidigung bietet sich entweder eine Abrechnung nach den gesetzlichen Gebühren (RVG) oder die Vereinbarung eines Stundensatzes an. Dies hängt von dem Umfang und der Schwierigkeit des Mandats ab.