Als Rechtsanwalt bin ich gemäß § 1 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) ein „Organ der Rechtspflege“ und soll daher wie die meisten meiner Kollegen schön brav im System mitschwimmen, meinen Mund halten, Geld verdienen und mir teure Freizeit erkaufen.

Dem zu Trotz ziehe ich es jedoch vor, den Schwachen dieser Gesellschaft (Mensch, Tier und Umwelt) zu helfen anstatt staatlichen Repressionen als Handlanger Folge zu leisten: Motiviert werde ich hierbei von einer natürlichen Ethik und nicht von einer verpflichtenden Moral, die letztlich von der Parteiendiktatur vorgegeben und nur zur Erlangung ihrer Interessen in das Bewusstsein der Menschen verpflanzt wird.

So groß die Widerstände sein dürften, die meinen Standpunkten von den etablierten Kräften entgegengebracht werden dürften, so sicher bin ich, dass die darin enthaltenen Forderungen über kurz oder lang realisierbar sind. Andernfalls – wenn sich diese Forderungen nicht in einer gesamtdeutschen politischen Vision verkörpern – bleibe ich bar jeder Hoffnung, das herzustellen, was wir eigentlich noch nie hatten:

Einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat.

Ich bin mir sicher, dass die heute propagierte Farce der Demokratie keine Chance hat, jemals real gelebt zu werden. Es liegt daher fortan bei Ihnen, ob Sie sich weiterhin hinter den Politikern verstecken wollen oder Ihr Leben selbst in die Hand nehmen möchten – soweit Sie dies noch nicht getan haben. Ich appelliere an jeden Einzelnen, am politischen Prozess teilzunehmen und gemeinsam an dem Ziel einer humanen und demokratischen Gemeinschaft zu arbeiten.

Die neue Sicht der Wirklichkeit

ist eine soziale, ökonomische und ökologische Anschauung in einem Sinne, die weit über die Vorstellungen unserer heutigen Politiker hinausgeht. Ich hoffe, sehr geehrte Leserinnen und Leser, mit meinen Standpunkten auf dieser Webseite einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, damit diese neue Sicht der Wirklichkeit auch verständlich wird.

Die meisten Standpunkte sind meinem rund 11 Jahre alten Plädoyer für ein alternatives Demokratie- und Rechtskonzept entnommen. Vieles von dem, was ich damals gesagt habe, ist leider eingetroffen – jedenfalls haben die Standpunkte nichts an Aktualität eingebüßt, wobei man in einer derart langen Zeitspanne seine eigenen Ansichten natürlich auch weiterentwickelt und neue Erkenntnisse und Wissen dazugewinnt. Das komplette Plädoyer können Sie [hier] herunterladen.

Die alte Sicht der Wirklichkeit – eine Systemdiktatur der Parteien

Parteienfreie Demokratie (Art. 20 u. 21 Grundgesetz)

Die Mär von der Gewaltenteilung (Art. 20 Absatz 2 Grundgesetz)

Die Mär vom Sozialstaat (Art. 20 Absatz 1 Grundgesetz)

Die Mär vom Rechtsstaat (Art. 20 Absatz 3 Grundgesetz)

Die Mär von den unabhängigen Richtern (Art. 97 Absatz 1 Grundgesetz)

Die Mär von den unabhängigen Abgeordneten (Art. 38 Absatz 1 Grundgesetz)

Die Mär von der friedensichernden Außenpolitik (Art. 26 Grundgesetz)

Die Mär von der Meinungs- und Pressefreiheit (Artikel 5 Grundgesetz)

Die Mär von der „Trennung von Kirche und Staat“ (Art. 137 u. 138 der Weimarer Verfassung)

Die Mär von der negativen Vereinigungsfreiheit (Artikel 9 Grundgesetz)

Die Mär von den sich selbstverwaltenden Gemeinden (Artikel 28 Absatz 2 Grundgesetz)

Die Mär vom Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere (Artikel 20a Grundgesetz)

Die Mär von der gesamtdeutschen Verfassung (Artikel 146 Grundgesetz)

Gesetze – Warum sind sie der Parteien liebstes Kind?

Der Status Quo führt zu nichts – Sozial- und Wirtschaftspolitik sind auf staatlicher Ebene nicht mehr zu vereinbaren.

Kapital kennt keine Grenzen

Sozial- und Wirtschaftspolitik in der Sackgasse

Systempolitik am Ende

Die neue Sicht der Wirklichkeit – gelebte Demokratie von unten nach oben

Notwendigkeit eines neuen Demokratie- und Staatsverständnisses

Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Kompetenzerweiterung zugunsten der Kommunen und Regionen

Demokratisches Selbstbestimmungsrecht auf kommunaler Ebene – das konkrete Modell einer lebbaren Demokratie