Stellungnahme meinerseits zu den Rückmeldungen auf meine letzten Veröffentlichungen

1.

Es hat sich bei mir ein angesehener Mensch gemeldet und seine Erfahrungen mit derartigen Seilschaften geschildert, was mich sehr gefreut hat.

2.

Ich erhalte Zuspruch, über den ich mich ebenfalls freue. Vielen Dank!

3.

Und das ist mir ganz wichtig, damit keine Missverständnisse aufkommen:

Es gibt eine große Anzahl von absolut ehrenhaften und anständigen Jagdgegnern, die mit den von mir beschriebenen Seilschaften nichts zu tun haben. Das sind etliche Grundstückseigentümer, welche die Jagd ablehnen. Zudem gibt es höchst ehrenwerte Jagdgegner, wie zum Beispiel Eilert Voß vom Wattenrat, die für die Wildtiere an vorderster Front stehen und ebenfalls nichts mit diesen Seilschaften zu tun haben.

Aber von den Jägern bin ich es ja seit über 10 Jahren gewohnt, dass diese alle Jagdgegner in diese eine bestimmte Schublade stecken, weil sie es – wie der Teufel das Weihwasser – fürchten, sich mit der Jagdkritik auseinanderzusetzen. Hierzu fehlen ihnen nämlich schlichtweg die Sachargumente.

4.

Mein Rückzug, was das Thema Zwangsbejagung betrifft, ist zwangsläufig dadurch bedingt, dass ich auf diesem Gebiet schon seit langer Zeit keine neuen Mandate mehr erhalte. Ratsuchende Grundstückseigentümer landen nämlich leider genau bei den Netzwerken, die Teil dieser Seilschaften sind. Und diese setzen einen anderen Anwalt ein. Einen, der ihnen wohl „brüderlich“ nahesteht und nun – nach der erstrittenen Gesetzesänderung (§ 6a BJagdG) – mein Know-how übernimmt, die finanziellen Früchte meines fast 10-jährigen Engagements einfährt und sich dann auch noch erdreistet, mich im Auftrag seiner „brüderlichen“ Mandanten, die ich vorher vertrat und die mir zum Teil auch noch den Lohn meiner Arbeit schulden, mit abstrusen Telefaxen zum Wochenende absichtlich zu ärgern. Psycho eben!

Zudem wurde von diesen Kreisen, und das habe ich aus sicherer Quelle, gezielt das Gerücht in der Szene verbreitet, dass ich mit Jagdfällen überlastet sei, so dass ich keine Zeit mehr dafür hätte. Auf diesem Weg sollte ich offenbar davon abgehalten werden, neue Fälle von Mandanten zu erhalten, die mit diesen Seilschaften nichts zu tun haben. „Isolation der Zielperson“ nennt man so etwas in deren Sprache.

5.

Ich möchte keine Eskalation mit irgendwelchen Seilschaften haben. Ich möchte einfach nur meine Ruhe vor diesen Leuten haben, was ich ihnen bereits vor längerer Zeit schrieb und was diese nicht ernst nahmen. Und eigentlich wollte ich es ursprünglich mit dem einen Beitrag

Nicht die Jäger „mobben“ mich, oder die IHK, d.h. nicht die Gegner, sondern meine ehemaligen Verbündeten: Namentlich das „brüderliche“, aber menschenfeindliche „Antijagd-Netzwerk“

belassen. Als ich dann jedoch bemerken musste, dass der „Psycho-Terror“ dadurch zunahm, und mir jemand zudem auch noch dreist steckte, dass diese Kreise jenen Beitrag als Provokation empfinden würden, war mir klar, dass ich mich vor diesen Seilschaften nur schützen kann, indem ich hier darüber schreibe (ich wollte ja über eine lange Zeit meine Webseite nicht mit diesem „Schrott“ beschmutzen). Dass diese Kreise meine erste Veröffentlichung als Provokation einstuften, nachdem ich diese doch zuvor gebeten hatte, endlich Ruhe zu geben, hat mir deutlich gezeigt, dass diese es nicht gewohnt sind, auch einstecken zu können. Sie teilen aus und teilen aus, und dies zumeist unter der Gürtellinie, und wenn man sich dann wehrt, empfinden sie dies als Provokation. Daher stellen sich diese Kreise ja auch immer so gerne als „religiöse und politische Opfer“ dar, weil sie in Wahrheit „Täter“ sind.

Und eines verstehe ich nicht: Diese Seilschaften haben doch mein gesamtes Privatleben durchleuchtet. Offenbar hatten sie es dabei versäumt, sich bei meinen Lehrern, Sporttrainern oder meinen alten Kumpels aus Würzburger Zeiten zu erkundigen. Diese hätten jenen Kreisen nämlich bestätigen können, dass man mich nicht beugen kann und ich zum „wilden Tiger“ mutiere, wenn man mich in die Enge treibt.

Eine kleine Geschichte möchte ich hierzu aus Würzburger Zeiten erzählen: Ich spielte ja eifrig vereinsmäßig Basketball in meiner Jugend bzw. als Heranwachsender, und es gab ein großes „Streetball-Turnier“ in der damaligen „Carl-Diem-Halle“. Meine Mannschaft stand im Endspiel und Gegner war eine Mannschaft, welcher u.a. der jetzige NBA-Star Dirk Nowitzki angehörte, der damals natürlich noch sehr jung war. Sie trat nicht an, wohl aus Angst, verlieren oder sich verletzen zu können. Offiziell hieß es meinem heutigen Wissen nach, dass die damaligen Jungstars um Dirk Nowitzki wegen anderer Wettbewerbe geschont werden müssten (beim „Streetball“ geht es wesentlich härter zu als beim Vereinsbasketball). In diesem Zuge möchte ich mich wirklich nicht mit Dirk vergleichen, weil dieser – im Gegensatz zu mir – eines der größten Talente im Basketball weltweit ist (er ist nicht nur sehr groß, sondern verfügt dabei auch noch über ein extrem gutes Ballgefühl). Aber wir waren damals eine Mannschaft, die nicht nur Basketball spielen konnte, sondern zudem kämpfte, wie ein Tiger, und sie gewann (zugegeben hatten wir mit Daniel B., der sich aufgrund seiner „fliegerischen“ Fähigkeiten damals mit „Michael Air Jordan“ verglich, einen in der Mannschaft, der an diesem Tag wirklich aus allen Lagen den Korb traf, so dass ich mich als der damals körperlich „Kräftigste“ im Team darauf konzentrieren konnte, die Gegner im Angriff auszuschalten). Und so, wie ich mich damals als Sportler für meine Mannschaft einsetzte, werde ich mich heute für meine Freiheit und Unabhängigkeit von irgendwelchen Seilschaften einsetzen.

6.

Dass die Jäger jetzt jubeln, kann ich nicht nachvollziehen. Deren „Reviersystem“ wurde durch die erstrittene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte irreparabel zerstört. Die Jagd ist in ein „Fadenkreuz“ gelangt, aus dem sie nicht mehr herauskommen wird. Die Jagd wird in vielen Ländern immer mehr eingeschränkt. In Luxemburg wurde zum Beispiel die Jagd auf Füchse verboten. Deutschland hinkt insoweit hinterher, weil unsere Politiker auf diesem Gebiet als besonders feige betrachtet werden müssen. Sie trauen sich nicht, sich mit den Jägern und Schützenvereinen anzulegen. Zudem sind viele Politiker selbst Jäger.

Außerdem habe ich noch eine Verfassungsbeschwerde gegen das neue Jagdgesetz von einem anständigen Jagdgegner laufen, die dafür sorgen könnte, dass neben natürlichen Personen auch juristische Personen wie Vereine etc. aus der Jagdgenossenschaft austreten können:

Pressemitteilung: Verfassungsbeschwerden gegen neues Bundesjagdgesetz – Droht Jägern Ungemach aus Karlsruhe? Bundesverfassungsgericht beteiligt Politik und Verbände

Die Jäger sollten daher nicht zu früh jubeln.

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