NDR: “Waidmannsheil – Jägern auf der Spur” (u.a. mit Dominik Storr u. Eilert Voß)

In der Sendung “Waidmannsheil: Jägern auf der Spur“, die der NDR ausgestrahlt hat, können Sie sehen, wie ekelhaft und grausam die Jagd ist. Menschen, die mit einer derartigen Brutalität gegenüber Tieren ausgestattet sind, sollten als allgemeingefährlich eingestuft werden. Nicht ohne Grund sagte der russische Schriftsteller Leo Tolstoj: “Vom Tiermord zum Menschenmord ist es nur ein kleiner Schritt”.

Es ist der Spaß an der Jagd, am Töten, am Blut, am Blutrausch, der Jäger jagen lässt. Es ist das Machtgefühl, dem Tier (mit High-Tech-Waffen) überlegen und Herr über Leben und Tod zu sein.

Der Jäger und Rechtsanwalt Dr. Florian Asche räumt in seinem Buch „Jagen, Sex und Tiere essen: Die Lust am Archaischen“ (Neumann-Neudamm, 2012) mit den gängigen Begründungen und Rechtfertigungen für die Jagd auf, die da sind: Jäger als Ersatz für Großraubwild, Jäger als Bekämpfer von Wildschäden und Seuchen, Jäger als Naturschützer und Biotop-Pfleger, Waidgerechtigkeit…

Ein Jäger, der diese Gründe für die Jagd anführe, würde lügen, so der jagende Rechtsanwalt. Und er gibt offen zu: „Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Zumindest ist das nicht das auslösende Motiv unserer Anstrengungen. Es ist nur eine Rechtfertigung für unsere Triebe und Wünsche, die viel tiefer gehen, als die Erfordernisse der Wildschadensvermeidung und des ökologischen Gleichgewichts. Deren Anforderungen regeln höchstens, wie wir jagen, nicht aber ob wir es tun.“ Und weiter: “Wir verwechseln zu gern die erfreulichen und wichtigen Begleiterscheinungen, die unser Tun rechtfertigen sollen, mit dessen wirklichen Gründen. Sex haben wir, weil er uns Lust und Genuss bereitet. Auf die Jagd gehen wir, weil sie uns Genuss und Lust bereitet.” (Asche, Florian: Jagen, Sex und Tiere essen: Die Lust am Archaischen, Neumann-Neudamm, 2012)

Renommierte Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Jagd – gleich nach der industriellen Landwirtschaft – der Naturfeind Nr. 2 ist.

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