Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Würzburg: Zwei weitere Grundstücke vorläufig jagdfrei!

Das Bayerische Verwaltungsgericht Würzburg hat mit Beschluss vom 05.03.2013 in einem von mir vertretenen Eilverfahren entschieden, dass auf den beiden Grundstücken eines ethischen Jagdgegners aus Dettelbach (Unterfranken) vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Dies sind bereits die Grundstücke Nummer 4 und 5 in Deutschland, die vorläufig jagdfrei gestellt wurden.

„Richter befrieden Grundstücke: Jagdgegner bekommt recht“, titelt die Main Post am 12.3.2013.

Das Bayerische Verwaltungsgericht Würzburg schloss sich damit der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) an, der am 30.01.2013 in zwei ebenso von mir vertretenen Eilverfahren entschieden hatte, dass auf den Grundstücken von zwei ethischen Jagdgegnern in Frankenbrunn und in Würzburg mit Beginn des neuen Jagdjahres (ab dem 1. April 2013) vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Mit den beiden Beschlüssen hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof Rechtsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal seit Bestehen des Bundesjagdgesetzes gelang es ethischen Jagdgegnern, ihr der generellen Jagdpflicht unterliegendes Grundstück gegen den Willen der Behörden jagdfrei zu stellen.

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