Interview mit Holger Strohm über Klimaveränderungen und „Chemtrails“

Abgedruckt in „Costa a Costa“

Holger Strohm hat 1970 ein Buch mit dem Titel „Klimaveränderungen: Brennende Senge oder Eiszeit“ geschrieben und wurde dafür von Wissenschaftlern und Verlegern als Vollidiot ausgelacht. Das Buch fand keinen Verleger und wurde nie gedruckt. Im Jahre 2002/2003 litt Portugal unter einem extrem harten Winter, der uralte Orangehaine erfrieren ließ, und anschließend unter einem sehr heißen Sommer, der große Flächen zu einem Raub der Flammen machte. Portugiesische Abgeordnete hielten im Parlament („Assembleia“) in Lissabon die Kopie eines Manuskriptes des oben genannten Buches hoch und stellten fest: „Der deutsche Denker Holger Strohm hat uns schon vor 33 Jahren prophezeit, was uns blüht, aber keiner wollte es wissen!“

CaC: Viele Portugiesen machen sich Sorgen wegen der regelmäßigen Waldbrände und der Trockenheit. Bis zum 15. September 2005 also nur in neun Monaten fanden 30 000 Brände statt (Diario das Noticias, 16.9.2005) mit einer zerstörten Flächen von 276 000 Hektar (RTP 1, 13.00, 16.9.2005).

HOLGER STROHM: Die Ursachen hierfür sind meiner Ansicht nach erstens der großflächige Anbau von Eukalyptus und Pinien. In Südfrankreich am Atlantik, zwischen Bordeaux und Bayonne, befand sich ursprünglich ein umfangreiches Moor. Es wurde durch große Pinienscho-nungen trocken gelegt. Heute ist die Gegend Brand gefährdet. Eukalyptus und Pinien saufen viel Wasser, lassen den Boden austrocknen, erzeugen leicht brennbare Harze und Öle und erhöhen so die Brandgefahr erheblich.

CaC: Und zweitens?

HOLGER STROHM: Mit der EU kamen Agrarchemie-Betriebe nach Portugal, mit hohem Einsatz an Energie, Pflanzenschutzmittel und Wasser. Die Pumpen laufen Tag und Nacht und zusammen mit der Zelluloseindustrie trocknen sie das Land aus. Der Tourismus benötigt ebenfalls viel Wasser und auch unsere Ansprüche steigen: Bäder, Swimmingpools, Golfplätze, morgens und abends duschen und der Wasserspiegel sinkt und sinkt. Doch Wasser ist in Südportugal ein knappes Gut, da nützt es auch nichts, wenn die Brunnen immer tiefer werden. Da waren unsere Vorfahren nicht nur schlauer, sondern auch verantwortungs-bewusster als wir. Die traditionelle Landwirtschaft setzte auf Winterge-treide, Korkeichen und Viehzucht. Ein Jahrhundert alter Kreislauf, der sich den Gegebenheiten von Sonne und Wasser anpasste, und der von den Verantwortlichen in der EU und in Portugal bewusst zerstört wurde.

CaC: Was passiert, wenn wir so weiter machen?

HOLGER STROHM: Der Wasserspiegel wird immer weiter sinken. Irgendwann reichen die Wurzeln vieler Bäume nicht mehr ans Wasser. Die Bäume verdorren und werden ein leichtes Opfer der Flammen. Da Bäume aber auch Regen erzeugen, sorgen weniger Bäume für weniger Niederschlag. Die Landschaft versteppt, wird langsam zur Wüste, und es brennt immer häufiger.

CaC: Also müssen wir immer häufiger mit Bränden rechnen?

HOLGER STROHM: Ja, und nicht nur das. Auch das Löschwasser wird immer knapper. Das führt dazu, dass die großen Löschflugzeuge immer häufiger auf dem Meer ihre Tanks mit Salzwasser füllen. Diese Methode ist von den alten Römern bekannt. Die haben, nachdem sie die Phönizier besiegt haben, Salz auf deren Äcker gestreut, um sie unfruchtbar zu machen. So wurden riesige Gebiete zur Wüste. So etwas ist für mich die schlimmste Art des Terrorismus. Heute übernimmt die EU diese Aufgabe, indem sie Südeuropa zur Wüste macht, und Deutschland finanziert diesen Wahnsinn und lässt immer mehr seiner eigenen Kinder hungern.

CaC: Wie sehen Sie die Klimaprobleme auf globaler Ebene?

Holger STROHM: Mit einem Wort gesagt: Katastrophal. Eines der größten Probleme ist bisher von der Wissenschaft völlig ignoriert worden. Auf den Meeresböden befinden sich gewaltige Mengen an Methangas-Vorkommen. Mit der Erwärmung der Meere ist damit zu rechnen, dass sich große Mengen dieser Vorkommen lösen und langsam aufsteigen. Methangas heizt das Klima wesentlich mehr auf als beispielsweise Kohlendioxid. Wenn nur ein Teil des Methangases frei würde, hätte das verheerende Wirkungen auf das Klima. Dabei erwies sich bereits bisher jede wissenschaftliche Prognose über den Klimawandel als unrealistische Verharmlosung, dies, obgleich die Wirkung des Methangases dabei völlig ignoriert wurde.

CaC: Ist das nicht sehr pessimistisch? Es gibt doch auch Prognosen und Vorfälle aus der Vergangenheit, die uns höhere Niederschläge und größere Fruchtbarkeit versprechen.

HOLGER STROHM: Natürlich bekommt man für Geld jedes gewünschte Gutachten keine Frage. Aber da Sie die Vergangenheit ansprechen, möchte ich hierfür ein Beispiel nennen. Die Sahara und die nordafrikanischen Wüsten waren dereinst Länder, in denen Milch und Honig flossen. Haiti wurde von seinen Entdeckern als über und über mit Wald bedeckt, beschrieben. Heute ist Haiti zu 95 Prozent verkarstet oder Wüste. Wann immer die Wälder gebrandschatzt oder für den Schiffs- und Städtebau oder Erschließung von Erzen aufgebraucht und nicht wieder aufgeforstet wurden, bekamen wir Wüsten.

Im alten vortestamentarischen Irak, in Ur und bei den alten Mayas wurden komplett, unversehrte Städte und Kolossalbauten von ihren Einwohnern aufgegeben. Die Menschen verschwanden spurlos, wie aufgelöst. Seit langem grübelten Forscher über dieses Phänomen nach. Kürzlich fanden sich gebrannte Tontafeln in Ur, und es wurde die Knotenschrift der Maya entschlüsselt. Die Botschaft aus dem fernen Ur lautete, dass es seit Jahrzehnten nicht mehr geregnet hatte, alle Flüsse trocken lagen, Ernten verdorrten, die Vorräte aufgebraucht waren, und sich die Toten meterhoch in den Städten stapelten. Die Mayas waren schlauer. Nach jahrzehntelanger Dürre machten sie sich auf den Exodus nach Mexiko. Die Wissenschaft ist diesem Wetterphänomen mit Eis- und Sedimentbohrungen zu Leibe gerückt und hat ihm einen Namen verpasst: „Super-Ninho“. Er hängt mit der Vegetation in den brasilianischen Urwäldern und einer leichten Erhöhung der Temperatur von + 0,4 Grad C zusammen. Doch heute werden Amazoniens Wälder kahl geschlagen und gebrandschatzt. Und Wissenschaftler sagen eine örtliche Erwärmung von 4 bis 10 Grad C bis zum Jahr 2100 voraus. Wenn nur ein Teil davon wahr wird, haben wir eine andere Welt. Neben einem steigenden Meeresspiegel, dem Aussterben von über einer Millionen Spezies, werden wir sintflutähnliche Niederschläge haben. Der Hurrikan Katarina war da nur ein kleiner Vorgeschmack, von dem was uns in den nächsten Jahrzehnten blühen wird, denn auch die Stürme werden mit steigenden Temperaturen immer heftiger. Auf der anderen Seite werden an anderen Orten Super-Ninhos mit jahrzehnte-langer oder gar jahrhunderte langer Dürre immer wahrscheinlicher. Und das Schlimmste an allem ist, der Zug ist abgefahren. Es gibt keinen Weg mehr zurück. Und selbst unter diesen Bedingungen sind die Multinationalen Konzerne und die von ihnen abhängigen Politiker in keiner Weise zum Umdenken bereit, sonder führen die ihnen anvertrauten Menschen in den Untergang.

CaC: Was kann man denn überhaupt noch tun?

HOLGER STROHM: Die einzige wirksame Lösung ist das Aufforsten von Mischkulturen und weniger Wasser und Energie zu verschwenden. Doch zurzeit ist das Gegenteil der Fall. Wir verbrauchen immer mehr. Daran ändert auch das Abkommen von Kyoto nichts, mit dem man versucht, die Produktion von Kohlendioxid einzudämmen. Denn CO2 ist nur eines der vielen Substanzen, die das Klima beeinflussen und verändern.

CaC: Hinzu kommt das Problem, dass sich die größten Energieverschwender dem Kyoto-Abkommen gegenüber verweigert haben.

HOLGER STROHM: Ja, so z.B. die USA und Australien. Präsident Bush setzt auf eine wissenschaftliche Lösung, die es der Industrie angeblich erlaubt, die Schadstoffbelastung zu verdoppeln ohne Schaden für das Klima. Auch auf dem G8-Gipfel im schottischen Glaneagles im Sommer 2005 verlangten die Staatsmänner der wichtigsten Länder durch die Entwicklung neuer Technologien die Ursachen des Klimawandels zu mildern, und passten sich so den Forderungen von Präsident Bush an.

CaC: Was versteht er denn unter „wissenschaftlicher Lösung“?

HOLGER STROHM: Diese „Lösung“ ist unter dem Begriff „Chemtrails“ bekannt geworden. Dabei werden Aluminiumoxide in Pulverform, sowie Bariumsalze und andere Chemikalien in großer Höhe von Flugzeugen verwirbelt. Das Sonnenlicht bricht sich am Aluminiumpulver und wird in den Weltraum reflektiert. Dadurch soll die Erde abgekühlt werden.

CaC: Das hört sich aber sehr nach Science Fiction an.

HOLGER STROHM: Es ist eine Realität, dass die USA seit geraumer Zeit das Klima manipulieren mit ihm sogar Krieg führen sowohl im Kosovo als auch in Nordkorea. Nordkorea verlor durch eine nicht zu erklärende, langjährige Dürre, die es nur über dem Gebiet Nordkoreas, aber nicht in Südkorea oder anderen Länder gab, mehrere Millionen Menschen durch den Hungertod. In Krisengebieten wurden den Chemtrails bereits mehrfach „Beruhigungsmittel“ oder andere Chemikalien zugesetzt. So z.B.: Äthylen Dibromid (EDB), das Krebs auslöst und deshalb verboten ist, und weitere hoch giftige, lebensgefährliche Substanzen. Hinzu kommen künstlich hergestellte Krankheitserreger.

CaC: Das ist doch unglaubwürdig. Das müsste man doch sehen oder die Leute müssten etwas bemerken und dann stünde es doch auch in den Zeitungen.

HOLGER STROHM: Ich war vom März bis Mai und August bis September 2005 jeweils zwei Monate in der Nähe von Zambujeira do Mar. Im Frühjahr und ab Ende September sah ich fast jeden Tag, also in der Zeit in der es normalerweise regnet, wie über mir hochfliegende Sprühjets riesige weiße Gitter- und Schachbrettmuster schufen. Sie lösten sich nicht wie Kondensstreifen auf, sondern breiteten sich aus, ähnlich einem milchigen, blassen Schaum, bis sich undurchdringliche hoch liegende Nebelbänke bildeten. Die Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit sank. Das Bariumsalz saugte die Feuchtigkeit aus der Luft und den Wolken. Als Folge herrschte schönes, aber dunstiges, windigeres und kühleres Wetter. Regenfälle blieben aus oder es folgten trockene Gewitter. Obwohl Menschen die Jets jeden Tag sahen, einige sich sogar wunderten, stand nichts in den Zeitungen und wir hörten nichts davon in den Medien. Wenn man bei den Verantwortlichen nachfragt, wird geleugnet oder abgeblockt. Ist der Frager gut informiert, wird nur soviel zugegeben, wie er so und so weiß. Die Medien stehen alle unter Kontrolle weniger, extrem reicher und einflussreicher Persönlichkeiten. Jeder gute Journalist hat die Schere im Kopf. Die Intelligenteren unter ihnen wissen, was sie schreiben dürfen oder nicht.

CaC: Das hört sich doch sehr nach Verschwörungstheorien an.

HOLGER STROHM: Und genau das ist es, was uns die Medien täglich einhämmern. Jeder, der noch denken kann, wird das Totschlaginstrument „Verschwörung“ so lange um die Ohren geschlagen, bis er hirntot ist. So schrieb die angeblich linksliberale „Frankfurter Rundschau“ am 15. November 2005 in einem Artikel „Zeichen am Himmel“ die „Chemtrails“ seien nur normale Kondensstreifen und alles andere seien nur Verschwörungstheorien. Gleichzeitig gab die „Frankfurter Rundschau“ zu, dass das Verfahren in den 90er Jahren in den Vereinigten Staaten tatsächlich patentiert wurde, und dass die Vereinten Nationen 2001 dieses Verfahren vorschlugen, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Weiterhin bestätigte die „Frankfurter Rundschau“, dass die Mehrheit der Fachleute eindringlich vor den unvorhersehbaren Folgen für Umwelt und Mensch warnten. Dennoch, so beharrte die „Frankfurter Rundschau“ seien dies alles nur Verschwörungstheorien.

CaC: Und sind sie es?

HOLGER STROHM: Natürlich nicht. Denn auch die „Frankfurter Rundschau“ kann nicht erklären, warum die angeblichen Fracht- und Linienmaschinen Schachbrettmuster fliegen und warum die normalen Kondensstreifen nicht aus den Düsen, sondern aus den Flügeln der Jets kommen. Hinzu kommt, dass der „Bonner Online Wetterdienst“ am 19. Juli 2005 eine rund 400 Kilometer lange Front per Radar ausmachte, die aus Milliarden von kleinen Metallpartikeln in sechs Kilometer Höhe bestand. Der Wetterdienst erstattete Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen „Wettermanipulation“. Sie verdächtigen das Militär.

CaC: Klar ist, dass wir das Klima ernsthaft geschädigt und verändert haben. Lassen sich durch diese Methode die folgenschweren Konsequenzen für die Menschheit lindern?

HOLGER STROHM: Das Gegenteil ist der Fall. Die wissenschaftlich-anthroposophische Zeitschrift „raum&zeit“ schrieb im Februar 2004 über die schwerwiegenden Folgen auf das Immunsystem der Menschen. Viele Menschen würden als Folge dieser Sprühaktionen krank werden und sterben. So heißt es wörtlich auf Seite 10: „Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Zahl der Opfer des Shield-Projekts auf etwa zwei Milliarden in der voraussichtlichen Programmlaufzeit von 50 Jahren beziehungsweise auf 40 Millionen pro Jahr. Hierbei ist vornehmlich der vorzeitige Tod von älteren Menschen sowie Menschen mit Atemwegserkrankungen einkalkuliert. Andere Quellen, so etwa das US-amerikanische Center for Disease Control (CDC) in Maryland sprechen gar von möglichen 3-4 Milliarden Toten oder 60-80 Millionen pro Jahr. Diese Nebeneffekte scheinen für WHO und CDC offensichtlich verantwortbar zu sein hinsichtlich des ansonsten drohenden Klimakollapses oder der wirtschaftlichen Einbußen.“

CaC: Bei vier Milliarden Menschen handelt es sich fast um zwei Drittel der Menschheit. Das hört sich doch nach einem Bevölkerungskontroll-programm an. Wie glaubwürdig sind solche Angaben?

HOLGER STROHM: Das kann ich leider nicht beurteilen. Man sollte immer misstrauisch sein. Doch eindeutig ist für mich, dass in der Bevölkerung eine große Besorgnis besteht und dennoch alle Informationen abgeblockt werden. Wenn nur ein Prozent an der Geschichte wahr wäre, würde es sich um den Tod Dutzender Millionen Menschen handeln und dann wäre das Sprühen von Chemtrails nur noch mit den abscheulichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte vergleichbar. Bekannt ist, dass die Erde bei dem heutigen westlichen Lebensstandard nur 500 Millionen Menschen versorgen kann, ohne selbst ernsthaft geschädigt zu werden. Deswegen werden schon seit längerem Überlegungen angestellt, wie man es bewerkstelligen kann, dass nur die Reichen, die sich teure Ärzte und Medizin erlauben können, überleben. Bekannt ist auch, dass die US-Air Force alles unternimmt, um das Wetter zu beherrschen. „Weather Modification“ wird mittlerweile von allen einflussreichen Nationen betrieben.

CaC: Was sollten die Amerikaner für ein Interesse daran haben, die Ernten und die Bevölkerung befreundeter Nationen zu dezimieren?

HOLGER STROHM: Für Amerika stehen die eigenen Interessen im Vordergrund. Freunde sind nur die, durch die man kurzfristige Vorteile genießt. Die USA sitzen auf großen Vorräten genmanipulierter Nahrung, die keiner will. Wenn aber die Ernten ausfallen, nimmt man ihnen diese mit Kusshand ab, selbst zu weit überhöhten Preisen, und die Amerikaner stehen noch als Wohltäter da. Außerdem kann man über Nahrungsmittellieferungen die Politik anderer Länder kontrollieren. Wer nicht gehorcht, muss hungern.

CaC: Wie kann man an weitere Informationen gelangen? Und was würden Sie abschließend zu diesem Thema sagen?

HOLGER STROHM: In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Bücher über dieses Thema, so z.B. „Chemtrails“ von Chris Haderer/Peter Hiess im Sammler Verlag. Auch im Internet sind Informationen unter „chemtrails“ abfragbar. Abschließend möchte ich auf die Worte Edward Tellers verweisen (dem Vater der Wasserstoffbombe und ein Befürworter der Chemtrails): „Die Schwierigkeit liegt darin, dass wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern vor allem neue erschaffen.“ Ach hätten doch die wissenschaftlichen Dr. Jekylls und besagter Edward Teller seine eigenen Worte nur ein wenig ernster genommen.

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